Vortrag von Dr. Gernot Franckhäuser über das Leben und Wirken des Mainzer Dompropstes zu Eltz am 23. April 2026
Ein kunstsinniger Mainzer Dompropst
Interessiert lauschten 25 Besucher den Ausführungen von Dr. Gernot Franckhäuser über das Leben und Wirken des Mainzer Dompropstes Hugo Franz Carl zu Eltz dessen Portrait im Museumsfoyer zu bewundern ist. Am 23. April 2026 war der Mainzer Museologe zum Vortrag ins Stadtmuseum gekommen und konnte berichten, dass der Domprobst laut Staatskalender von 1773 nach dem Kurfürsten der bedeutendste Mann mit zahlreichen Ämtern in Mainz gewesen ist und sogar als Wahlbotschafter zur Wahl Kaiser Karl VII. 1742 nach Frankfurt gesandt worden war.
Als großer Kunstfreund hatte er sich eine umfangreiche Gemäldesammlung aufgebaut. Einige der gut 1200 Kunstwerke sollen auch in der Dompropstei in Eddersheim gehangen haben, die er gerne in den Sommermonaten besuchte. Nach seinem Tod 1778 wurde seine Sammlung versteigert und in alle Winde zerstreut. In der Gemäldesammlung des Aschaffenburger Schlosses sind noch einige Kunstwerke davon zu sehen. Das wohl berühmteste, Der Auferstandene Christus von Rembrandt, befindet sich heute in der Alten Pinakothek in München.


